Stricken- mehr als ein Hobby!

Neun Monate wartet man sehnsüchtig darauf. Plötzlich ist der Tag gekommen, an dem das Leben, dass zwei Menschen geschaffen haben und herangewachsen ist da. Es erblickt das Licht der Welt und die Freude ist bei allen Beteiligten riesig. Ein Moment, der unvergesslich ist. Grenzenlose Liebe für dieses kleine Wesen. Geburten sind wohl das Schönste, was zwei Menschen miteinander vereinen kann. Ein Wunder der Natur, dass seit unzähligen Jahren erforscht wird. Neun Monate, die für die werdenden Eltern eine enorm spannende Zeit darstellt. Alles will geplant, durchdacht, nachgelesen und vorbereitet werden. Dabei ist es egal ob es sich um die Einrichtung des Kinderzimmers, den Kinderwagen oder den Namen geht. Mit jedem Tag steigt die Vorfreude auf das kommende Kind.

Ein sehr wichtiger Punkt auf der To-Do-List in dieser Zeit ist ebenfalls die Kinderkleidung, schließlich muss das Kind etwas zum anziehen haben. Beim Kauf mag man sich teilweise erschrecken, wie klein die Kleidung für das Neugeborene ist.

Doch die ganz große Frage lautet: Wo kaufe ich die Kleidung?

Hennes und Mauritz, C&A, in einer kleinen Boutique oder doch eher gebraucht? Das Problem mit den meisten günstiges Geschäften im Einzelhandel sind die vielen Pestizide, die sich im Gewebe der Kleidung befindet. Man kann sich nie sicher sein, welche Mittel benutzt worden sind um die Kleidung einzufärben. Nur aus diesen Gründen kann die Kleidung verhältnismäßig günstig eingekauft werden. In kleinen Boutiquen sind die Anziehsachen sehr teuer und auch hier ist nicht immer gewiss, woher die Sachen stammen. Gebrauchte Klamotten sind manchmal abgenutzt und das Kind soll nicht nur Kleidung tragen, die schon drei Kinder zuvor anhatte. Also was nun? Wie wäre es mit selbst Stricken? Was schon unsere Großmütter getan haben können wir doch auch. Kleidung für sein Kind selbst zu Stricken hat viele Vorteile. Man kann die Techniken mit ein wenig Geschick sehr schnell erlernen und den Schwierigkeitsgrad der Strickmuster von Zeit zu Zeit steigern. Man kann selbst bestimmen, wie die Kleidung auszusehen hat und ganz wichtig: Man sucht die Materialien, sprich die Wolle, selbst aus. So kann ganz sicher gegangen werden, was das Kind auf der Haut trägt, denn gerade Kinderhaut ist sehr empfindlich und wird durch die Umwelt schon genug Einflüssen ausgesetzt.                              Ein sehr toller Nebeneffekt ist zudem, dass die Kleidung ganz individuell gestaltet wird und die drei Nachbarkinder nicht denselben Pullover haben, die das eigene Kind. Eigengestaltete Kleidung aus selbst ausgesuchter Kleidung, die mit Liebe gemacht wurde.

Geht es noch besser?

Die Antwort lautet „Ja!“, denn wer so viel Spaß an dem Stricken der Kleidung hat, kann sich mit dieser Tätigkeit ganz einfach ein wenig Geld dazu verdienen. Ganz einfach das Hobby zum Beruf machen, oder eben zum Nebenberuf, hat einen Ausgleich zum Alltag und schafft schöne, individuelle Kleidung und verdient damit Geld. Egal ob gemütlich im Sessel, beim Fernsehen auf dem Sofa oder im Zug. Stricken ist wirklich nahezu überall möglich. Noch dazu ist es sehr großartiges Gefühl, wenn man die selbstgestrickte Kleidung anschließend an dem Kind sieht. Die Eltern können sicher sein, woher die Kleidung kommt und welche Materialien verwendet wurden und die Kinder tragen wahre Unikate.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)