Coaching in Persönlichkeitsentwicklung

Das Coaching in Persönlichkeitsentwicklung ist in Deutschland ein relativ neuer Berufszweig. Auch wenn es ihn schon zig Jahren unter einem anderen Namen gibt, bewirkte Tony Robbins mit seinem Werdegang zum erfolgreichsten Coach der Welt, dass Personal Development massentauglich wurde. In anderen Ländern, wie zum Beispiel Irland gibt es die Persönlichkeitsentwicklung schon als Schulfach. Schulsysteme erkennen die Entwicklung von persönlichen Stärken als Kernkompetenz des Menschen unabhängig von thematischer Bildung an.

Was ist Persönlichkeitsentwicklung?

In dem Wort Persönlichkeitsentwicklung stecken die zwei entscheidenen Begriffe: Persönlichkeit und Entwicklung. Die Persönlichkeit eines Menschen ist so breit gefächert, dass man meistens nicht weiß, wo man anpacken soll. Ist es vielmehr der Charakter oder das Umfeld, das einen gezeichnet und beeinflusst hat. Selbstwert und Selbstbewusstsein. Intrinsisch und extrinsische Motive. Das ist ja schon fast therapeutisch? Nicht wirklich, es werden zwar viele psychologische Begriffe genannt und verwendet dennoch kannst du sie besser einordnen, da es um dich selbst geht. Außerdem speicherst du Dinge emotional besser ab, wenn sie für dich eine Relevanz haben. Achtung! Mit sich selbst zu arbeiten ist kein Zuckerschlecken, Verdrängung und das konsequente Arbeiten mit eigenen Fehlern fällt einem selbst nicht immer leicht – wer mag denn schon Kritik?

 

Entwicklung

Baust du stetig Schwächen ab und baust Stärken auf wirst du eine positive Entwicklung deiner Selbst erkennen. Innerliches Wachstum, mehr Zufriedenheit und ggf. eine positive Ausstrahlung und der Drang jemanden in seiner Persönlichkeit zu helfen?

Was ist Coaching?

Coaching ist das Zusammenfinden von zweier Parteien, die entweder eins zu eins stattfinden oder in Gruppencoachings. Hierbei gibt es den Coach und den oder die Coachee. In einem intensiven Gespräch, sei es von Angesicht zu Angesicht oder eben per Live Calls über Zoom oder Skype, werden relevante Themen des Coachee herausgefunden und besprochen. Thematisch und methodisch können diese “Probleme” auf ihren Ursprung zurückgeführt und gelöst. Angehende Herausforderung werden aufgebrochen und stückweise angegangen, wodurch eine Entwicklung in der Persönlichkeit herangeführt indem Ängste genommen werden.

 

Wie werde ich zum Coach?

Viele Coaches lassen sich lizenzieren indem sie Scheine zum Systemischen Coach machen, eine NLP Ausbildung machen und viele Workshops besuchen. Dennoch zeichnet sich ein guter Coach in seinem menschlichen aus. Das heißt, dass er eine Empathie in sich trägt und auch diese ausstrahlt. Es geht in dem Coaching um den Coachee, der seinen Raum für die für IHN wichtigen Dinge hat und nicht darum den Coachee in eine feste Form von Methodik quetsch. Allgemein sollte ein Coach nicht einen Therapeuten ersetzen, sondern vielmehr ein führender Wegebegleiter sein, der die richtigen Fragen stellt ohne Druck aufzubauen.
Daher sind die persönlichen Werte viel entscheidender als die Zertifikate, diese sind bekannterweise nur ein Stück Papier und keine Garantie für Qualität.

Achte dabei auf kostenfreie Inhalte, die du als Coach bereitstellt um ein Gefühl über dich als Coach zu bekommen. Viele bauen Vertrauen über einen Podcast oder VLOGs her, Instagram kann auch ein geeigneter Kanal sein um mehr über dich zu teilen.

Viele Coaches bieten auch kostenfreie Kennlern-Termine an um einen persönlichen Draht mit dir aufzubauen. Nutze diesen Trick um selbst besser an Klienten zu kommen.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)